Sonntag, 3. Januar 2010

Freie Radikale und Antioxidantien

Diese beiden Begriffe kommen in letzter Zeit immer häufiger in der Werbung vor. Aber was bedeuten sie wirklich und welche Zweck erfüllen sie? Natürlich könnte ich jetzt auf Wikipedia verweisen, aber ich habe ein Video von Dr. Rath gefunden, in dem diese beiden Begriffe und deren Zusammenhang wunderbar erklärt werden:





Wunderbar erklärt - oder? Radikalfänger sind also:

  • Coenzym Q10
    ist eine körpereigene Substanz, die für den Menschen lebensnotwendig und in allen Zellen des menschlichen Organismus vorhanden ist. Der Körper braucht für die Energieversorgung des Körpers das Coenzym, auch beim Zellschutz spielt es eine wichtige Rolle.

  • Vitamin C
    (Ascorbinsäure) ist eines der wichtigsten Vitamine zur Unterstützung des Immunsystems.

  • Vitamin E
    verhindert die Aggregation der Blutplättchen und schützt die Zellen des Körpers vor aggressiven Sauerstoffverbindungen.


Wie kommen diese Radikalfänger Vitamin C und Vitamin E nun in unseren Körper bzw. was könne wir tun, damit der Körper ausreichend versorgt wird, damit er Coenzym Q10 selbst bilden kann?

Man könnte z.B. Vitaminpillen kaufen und diese "einwerfen". Aber Vorsicht! Diese Vitamine sind künstlich hergestellt und können so schnell selbst zu freien Radikalen mutieren. Über die Nahrung ist natürlich die beste Lösung.

Vitamin C
In der Nahrung kommt Vitamin C vor allem in Obst und Gemüse vor, vobei beim Kochen, Trocknen oder Einweichen sowie bei der Lagerhaltung der Vitamin-Gehalt rapide schwindet. Zitrusfrüchte wie Orangen, Zitronen und Grapefruits enthalten – in reifem Zustand unmittelbar nach der Ernte – viel Vitamin C. Leider kommen diese Früchte bei uns selten im sonnengereiften Zustand nach der Ernte bei uns an, da sie im Ursprungsland noch vor der Sonnenreife geerntet werden.

Grünkohl hat den höchsten Vitamin-C-Gehalt aller Kohlarten (105–120 mg/100 g verzehrbare Substanz. Jetzt ist gerade die richtige Zeit für Grünkohl! mit Mettwürstchen. Rotkraut, Weißkraut und Sauerkraut sind ebenfalls Vitamin-C-Lieferanten. Auf heimische Gemüse- bzw. Kohlsorten zurückgreifen!


Vitamin E
Natürliche Vitamin-E-Quellen sind hochwertige Pflanzenöle, z. B. Leinsamen- und Sonnenblumenöl, Olivenöl, Nüsse, Vollkornprodukte. Nahrungsmittel aus hellen Mehlen sowie Milchprodukte, Eigelb, Butter und Margarine sind weniger zu bevorzugen.

Bezüglich Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker!
Durch den Verzehr von vitaminreichen Lebensmitteln lässt sich kaum so viel Vitamin C und Vitamin E aufnehmen, als dass es für den Organismus schädlich sein könnte. Wer schafft es denn schon mehr als 5 Portionen Obst und Gemüse täglich zu essen? Aber genau dies ist sinnvoll, will man Krankheiten wie Arteriosklerose, Krebs und Grauen Star vorbeugen. Es gibt Alternativen aus der Vielfalt von Obst und Gemüse.

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