DAS Zitat des Jahres vom Nobelpreisträger für Medizin Drauzio Varella, brasilianischer Onkologe :
"In der heutigen Welt wird fünfmal mehr in Medikamente für die männliche Potenz und Silikon für Frauen investiert als für die Heilung von Alzheimerpatienten. Daraus folgernd haben wir in ein paar Jahren alte Frauen mit grossen Titten und alte Männer mit hartem Penis, aber keiner von denen kann sich daran erinnern wozu das gut ist."
Da wird viel Geld investiert, damit zwei geschlechtsspezifische Körperteile "wachsen", während dann mit zunehmendem Alter die Gehirnzellen absterben und das Gehirn zu schrumpfen beginnt. Irgendwie erschreckend – oder? Und keiner weiß mehr, wofür er viel Geld ausgegeben hat bzw. hat vergessen, wofür Potzenz und große Brüste gut waren. Welch eine Geldverschwendung!
Eine britische Studie hat ergeben, dass erhöhter Alkoholgenuss eine Ursache für Demenz-Erkrankung sein kann. Dass erhöhter Alkoholkonsum Leberschäden hervor ruft, ist hinreichend bekannt und auch, dass Schäden im Gehirn auftreten, bei Frauen eher als bei Männer. Erst recht Jugendliche, die sehr viel trinken (Dank aller Alkopop-Hersteller), könnten ab dem 40. Lebensjahr enorme Probleme bekommen.
Und nun zu den Franzosen und ein durch Studien belegtes Phänomen: das „Französische Paradoxon“. Die Franzosen sind bekannt für üppiges und fettes Essen und doch kommen bei der französischen Bevölkerung weniger Herz-und Kreislauferkrankungen vor als in anderen Ländern. Ist doch irgendwie ein Widerspruch, der aber dem üblichen Rotweinkonsum zugeschrieben wird.
Die Engländer bevorzugen eher die härteren Getränke wie Gin (40% Vol.-Alkohol oder mehr) während die Franzosen eher den Vin de Table (Mindestgehalt von 8,5 oder 9 % Vol.) bevorzugen.
Was ist nun so besonders am Rotwein?
Rotwein wird aus roten Trauben hergestellt. Sie enthalten eine Gruppe von natürlichen Substanzen, so genannte Polyphenole. Diese kommen nur in Pflanzen vor und sind vor allem in roten Weintrauben und blauen Beeren reichlich vorhanden. Und genau diese so genannten Polyphenole machen die Wissenschaftler dafür verantwortlich, dass bei den Franzosen weniger Herz-und Kreislauferkrankungen vorkommen.
Was sind nun diese Polyphenole und welchen Einfluss haben sie auf unsere Gesundheit?
Wie bereits erwähnt handelt es sich um eine Gruppe von Substanzen. In roten Trauben ist u.a. Resveratrol vorhanden. Hier handelt es sich um einen Pilzhemmstoff, der sich in der Schale befindet und als Schutz vor UV-Strahlen, Pilzen und anderen Schädlingen dient. Und was noch sehr wichtig ist: Resveratrol ist für seine antioxidative Wirkung bekannt und unterbindet die Entstehung von freien Radikalen.
Kurz und knapp:
Reservatrol = u.a. Schutzwirkung gegen Herz- und Gefäßerkrankungen, krebsvorbeugend, beeinflusst den Fettstoffwechsel und was besonders wichtig ist, die Verlangsamung des Alterungsprozess.
Reservatrol = u.a. Schutzwirkung gegen Herz- und Gefäßerkrankungen, krebsvorbeugend, beeinflusst den Fettstoffwechsel und was besonders wichtig ist, die Verlangsamung des Alterungsprozess.
Was können wir nun tun?Alle auf Rotwein umsteigen oder mehr Rotwein trinken? Nein! Egal ob Gin oder Rotwein, erhöhter Alkoholgenuss sorgt für das Absterben von Gehirnzellen und fördert somit Demenz oder Alzheimer. Im Rotwein sind nur wenige Milligramm an Resveratrol enthalten. Was können wir nun tun, damit wir den Alterungsprozess verlangsamen, Schutz gegen Herz- und Kreislauferkrankungen haben und Krebs vorbeugen? An dieser Stelle möchte ich auf eine zweijährige Studie der ttz Bremen BrainHealthFood hinweisen. Hier ein kurzer Auszug:
Nach einer Studie des Robert-Koch-Instituts von 2006 leiden in Deutschland rund 700.000 Menschen an Alzheimer-Demenz. Angesichts der demographischen Entwicklung - besonders über 65-Jährige sind von der Krankheit betroffen - wird die Finanzierungsfrage zum gesellschaftlichen Zündstoff. Für das Jahr 2050 wird eine Zahl von 2,6 Millionen Alzheimerpatienten in Deutschland prognostiziert. Das entspricht einem mittleren Anstieg der Patientenzahlen um 35.000 pro Jahr. Obwohl die Wirkungsweisen der Demenzerkrankung noch nicht vollständig erforscht sind, sprechen viele Anzeichen für eine starke oxidative Belastung der Gehirnregion. Auslöser dafür sind lipide Peroxidationen, die Bildung freier Radikaler und amyloider Betaproteine. Aktuelle epidemiologische Ergebnisse legen nahe, dass eine vielseitige, phenolreiche Ernährung das Risiko einer Demenzerkrankung verringern kann. Der regelmäßige Genuss von Nahrungsmitteln mit neuroprotektiver Wirkung, wie zum Beispiel die schwarze Johannisbeere, kann mittel- bis langfristig das Gesundheitssystem entlasten .
Beeren sind die Lösung?!
Stellen Sie sich vor, jeden Tag mit sonnengereiften Blaubeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Moosbeeren Rote Johannisbeeren, Schwarze Johannisbeeren und rote Traubensorten Ihre Ernährung zu ergänzen. Diese Beerensorten liefern Ihnen einige der wirksamsten antioxidativen Flavonoide und Pholyphenole natürlicher Herkunft und eine verbesserte Durchblutung ermöglicht Ihnen:
Ihre Leistungsfähigkeit zu steigern
körperlich aktiver zu sein
mehr mentale Energie zu haben
Und ein aktiveres Sexualleben geniessen zu können.
Wie heißt es doch so schön? Zwei Fliegen mit einer Klappe!
Als Mann: Sie investieren in Ihre Gesundheit, steigern so Ihre Potenz und beugen Alzheimer vor – und was ganz wichtig ist, Sie wissen, wofür Ihre Potenz gut ist.
Als Frau: kann es sein, dass sich die „Titten“ der Schwerkraft beugen, andererseits investieren Sie in Ihre Gesundheit, sparen das Geld für Lifting und Botox, denn Sie verlangsamen den Alterungsprozess und Sie wissen, dass Sex gut für ein gesundes Leben im Alter ist. Gesundes Sexualleben kann auch Falten verhindern, die Ausstrahlung macht es halt.


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